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44VIER London Dry Gin

Unser Klassiker: kraftvolle Wacholdernote, frischer Ingwer, würziger Kardamom. Diese drei Hauptnoten zeichnen unseren 44VIER London Dry Gin aus. Weitere enthaltene Botanicals sind Kornblumenblüten, Birkenblätter, Orangenschalen, Angelikawurzel und Süßholzwurzel. Nicht verwirren lassen: London Dry Gin ist keine Herkunfts-, sondern eine Herstellungsbezeichnung. Es bedeutet, dass unser Gin weder mit Zucker gesüßt, mit Aromen versetzt oder verschnitten wurde. Jede Charge wird einzeln destilliert und anschließend nach siebentägiger Ruhepause mit Wasser verdünnt. Gin pur!

Noch eine Besonderheit: wir destillieren unseren Gin zweifach auf unserer Feinbrandblase. Dadurch werden die Aromen noch reiner und intensiver.

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Sloe Gäu Gin

Früh gesellte sich ein zweites Gin-Produkt zu unserem 44VIER: Der Sloe Gäu Gin. Sloe Gin (= kräftiger Schlehenlikör) auf Basis unseres 44VIER London Dry Gin. Der Gin wird hierfür mit Schlehen versetzt und mit etwas Zucker angereichert. Das Ganze darf mindestens vier Wochen reifen und wird danach filtriert und auf ca. 30 % vol. eingestellt. Ein starker Schlehenlikör mit milder Süße und kräftiger Kräuternote vom Gin entsteht. Ein süffiger Genuss! Und wer es gerne noch ein bisschen leichter mag, kann den Sloe Gäu Gin auch als Longdrink mit Ginger Ale und etwas Obst genießen. Das Perfekte Getränk um einen Abend ausklingen zu lassen.

Wieder was gelernt: der Name spielt auf das Schlehengäu an. So wird die Gäu-Region von Gechingen genannt. Sloe ist das englische Wort für Schlehe.

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Tonic-Gin

Ein Extra Dry Gin dank zweifacher Destillation. Ein einzigartiger Gin dank einem Schuss Wahnsinn…

Unser Tonic-Gin zeichnet sich gerade dadurch aus, was er im Namen trägt: Tonic Water. Aber jetzt nicht so, wie man denken würde. Nein. Bei diesem Gin wurde das Tonic Water vor der Destillation hinzugefügt. Alle Kräuter gelangten zusammen mit Tonic Water und Alkohol in unsere kupferne Feinbrandblase. Durch die langsame Destillation entsteht bei diesem Arrangement ein ruhiger, milder und ausgesprochen feiner Gin mit sanften Aromen. Sowohl das Tonic Water als auch der verwendete Wacholder, Süßholzwurzel und Angelikawurzel betten ihren Geschmack in den Gin ein. Die Idee zu diesem doch etwas experimentellen Gin kam recht spontan und wurde bei uns natürlich gleich umgesetzt. Vom Ergebnis waren selbst wir erstaunt. Keiner hätte gedacht, dass auf diese Weise auch ein derart eleganter Gin entstehen würde.

Wir empfehlen den Tonic-Gin stets pur, auf Eis oder mit einem ganz kleinen Schuss Tonic Water zu trinken. Bitte verzichten Sie hier auf das klassische Gin-Tonic-Verhältnis von eins zu vier. Der Gin kommt aufgrund seiner sanften Aromatik so viel besser zur Geltung.

Mazeration

Auch bei uns darf der Gin von der Destillation mazerieren. Dies ist ein Prozess, bei welchem, alle Zutaten miteinander vermengt werden: Kräuter, Alkohol und Wasser. Bei uns darf dieses Gemisch 24 Stunden ziehen. Dieser Schritt ist sehr wichtig, damit die Kräuter Feuchtigkeit aufnehmen können und später beim Erhitzen immer gleichmäßig die enthaltenen etherischen Öle verdampfen lassen. Diese gelangen dann in unseren Gin und bilden den Geschmack des Produkts. Das Wasser wird benötigt um den Alkoholgehalt des Mazerats auf 18%vol. zu senken. Bei dieser Alkoholstärke wirkt der Alkohol nicht zu aggressiv auf unsere Botanicals und ermöglicht eine langsame Destillation von vier Stunden.

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Destillation

Die Destillation unserer Gins erfolgen stets auf unserer 200-Liter-Feinbrandblase. Die Destillation dauert ganze vier Stunden. Die Brennblase ist aus Kupfer gefertigt. Kupfer hat eine Katalysatorwirkung, es bindet manche Öle und Wirkstoffe und beeinflusst so den Geschmack. Die Größe der Kupferoberfläche ist für diesen Einfluss relevant. Mit unserem besonders geformten Helm hat die Brennblase eine entsprechend große Oberfläche und kann viele extreme Bitterstoffe und unangenehme Geschmackskomponenten binden. Mit den so genannten Verstärkerböden der Kolonne (Turm links neben der Brennblase), die einzeln zu- und abschaltbar sind, kann der Gin noch weiter aufgereinigt werden und weitere Destillationsprozesse erfahren. Hierdurch erhält unser Gin seinen reinen und klaren Charakter.

Lohnbrennen & Rezeptentwicklung

Neben unserer eigenen Produktion begleiten wir auch gerne andere Marken auf dem Weg zum eigenen Gin. Für viele Marken durften und dürfen wir unsere Brennkünste zur Verfügung stellen.

Auch die Rezeptentwicklung, Produktdesign und Abfüllen begleiten wir auf Wunsch gerne. Es ist immer ein spannendes Unterfangen auf dem Weg zum eigenen Gin. Gerne stehen wir auch Ihnen mit Rat, Expertise und Handwerk zur Seite.

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Perfect Serve

Zu jedem Produkt gibt es immer den „Perfect Serve“, die vom Hersteller empfohlene Servierart.

Wir empfehlen unseren 44VIER London Dry Gin als klassischen Gin-Tonic im Verhältnis 1:2 bis 1:4 mit ein paar Eiswürfeln und wenigen Wacholderbeeren als Garnish. Ein passendes Tonic-Water gibt es auch aus unserer Region: Black Forest Tonic von den Mineralbrunnen Bad Liebenzell. Alternativ empfehlen wir auch das klassische Thomas Henry, das Indi Tonic Water, oder 1724 Tonic Water.

Wir wünschen viel Freude beim Entdecken unserer Gin-Welt. Gerne auch einmal vor Ort bei einem Event oder einer Führung mit Verkostung.